Blutgruppen

Verschiedene Blutgruppen in der Zucht:
 
Auf dieser Seite möchte ich zeigen, dass es wichtig ist, die Blutgruppen seiner Katzen / Zuchtkatzen zu kennen! Es gibt viele Züchter, die immer noch denken: "Ich hab noch nie damit Probleme gehabt, mich betrifft das nicht!"
 
FALSCH!!
 
Selbst wenn man eine B-Kätzin hat, und sie mit einem A-Kater verpaaren will, kann man das Blut dieser B-Kätzin in einem Labor in Holland mit einem Anti-A-Titer-Test untersuchen lassen, 1 ml EDTA-Blut genügen. Der Anti-A-Titer wird dort ermittelt, ist dieser Titer unter 1:38, kann man alle Kitten problemlos bei der B-Mutter lassen....................ist er allerdings über 1:38, dann sollte man die Kitten direkt nach der Geburt mit dem Blut aus der Nabelschnur oder Plazenta und der Blutgruppen-Testkarte testen (siehe Bericht unten: Blutgrup
penbestimmung). Alle B-Kitten können bei der B-Mutter bleiben, und alle anderen gebe ich einer A-Amme, wenn ich habe, oder füttere sie die ersten 24 Stunden mit der Hand, danach kann man die Kitten der B-Mutter zurückgeben (siehe Erläuterung unten im Bericht). Man vermutet, das nur 20 - 30 % der B-Kätzinen einen hohen Anti-A-Titer haben.
 
Adresse des Labors in Holland
für die Anti-A-Titerbestimmung bei B-Kätzinen:
 

An das
European Veterinary Laboratory (EVL)
Zaagmolenlaan 4 o. Postbox 198
NL - 3447 GS Woerden

Das feline Blutgruppensystem von Joe Ley Katzen extra Juli + August 1999
 
Dem felinen Blutgruppensystem und seiner Vererbung ist lange Zeit nur sehr wenig Bedeutung beigemessen worden. Obwohl es schon lange bekannt war, war es in der Vergangenheit gängige Praxis, dass Bluttransfusionen durchgeführt wurden, ohne das bei den betroffenen Tieren eine vorherige Blutgruppenbestimmung vorgenammen wurde. In den meisten Fällen ging das auch gut. Es traten aber immer wieder Fälle auf, in denen die eine oder andere Katze eine Transfusionsreaktion ( Blutgruppenunverträglichkeit ) zeigte und sogar daran verstarb; auch eine häufig vorkommende und lange Zeit unerklärliche Sterblichkeit bei neugeborenen Katzen war, wie man später feststellte, auf eine Blutunverträglichkeit zurückzuführen.
Dies veranlasste verschiedene Institute, Katzenverbände, -vereine und -züchter in den USA und Europa Studien durchzuführen, deren Ergebnis immer auf die Wichtigkeit der Kenntnis der Blutgruppe seines felinen Begleiters hinweist. Bereits 1953 wurde die Verteilung der Blutgruppen von Holmes untersucht, führte aber zu keiner wissenschaftlichen Resonanz. Erst durch die wissenschaftlichen Arbeiten von Auer und Bell wurden 1981 die Blutgruppentypen A und B und der seltene Blutgruppentyp AB bekannt.

Vererbung der Blutgruppen
 
Das feline Blutgruppensystem unterscheidet sich von dem des Menschen in der Gestalt, das im Blut von Katzen die Blutgruppe O nicht existiert. Bei unseren kätzischen Kameraden gibt es nur die Blutgruppe A und B. Genetisch gesehen sind die Allele der Blutgruppe A über die Allele der Blutgruppe B dominant, d.h., dass die Blutgruppe B nur homozygot reinerbig (B/B) vorkommt, während die Blutgruppe A sowohl homozygot - reinerbig (A/A) - als auch heterozygot - mischerbig (A/B) vorkommen kann; anders ausgedrückt, Nachkommen von zwei Elterntieren mit der Blutgruppe B werden immer nur die Blutgruppe B haben, wohingegen Nachkommen aus Verpaarungen mit Elterntieren der Blutgruppe A mit einem Elterntier der Blutgruppe B, sowohl die Blutgruppe A als auch die Blutgruppe B haben können. Lange Zeit war auch nur von diesen beiden Blutgruppen die Rede. Sämtliche Institute und auch die Literatur, die sich mit der Forschung des felinen Blutgruppensystems beschäftigt haben, waren der Ansicht, dass die dritte Blutgruppe AB bei Katzen so selten vorkommt, dass sie in der Literatur fast völlig vernachlässigt wurde ( das B der Blutgruppe AB darf nicht mit der Blutgruppe B verwechselt werden, denn bei AB sind die beiden Allele A und B vollkommen gleichwertig - kodominant -, d.h. keines der beiden Allele ist dominant bzw. rezessiv gegenüber dem anderen ). Erst in jüngster Zeit beschäftigen sich namhafte Institute und Wissenschaftler, wie z.B. Dr. med. vet. Urs Giger von der Schule für Tiermedizin an der Universität von Philadelphia/Pennsylvania, Dr. Judith Leidinger vom vet. med. Labor InVitro in Wien u.a. auch verstärkt mit dieser "dritten" Blutgruppe und deren Vererbung. Man spricht von einem dritten Allel, das für die Vererbung der Blutgruppe AB verantwortlich sein könnte und scheinbar gesondert vererbt wird. Dies ist bislang aber nur eine Theorie und ein Beweis für diese Theorie ist bis heute noch nicht eindeutig erbracht worden.
 
Die Blutgruppe AB
 
Die Entstehung und Vererbung der Blutgruppe AB ist bis heute noch nicht abschließend erforscht. Ein Teil der nachstehenden Ausführungen ist daher noch Theorie und muß noch in langen Forschungsreihen bewiesen werden. Fest steht jedoch, dass im felinen Blutgruppensystem die Blutgruppe A und B, nicht wie beim Menschen, kodominant (gleichwertig) vererbt werden, d.h., dass Nachkommen mit der Blutgruppe AB nicht unbedingt aus Verpaarungen von Katzen mit der Blutgruppe A und B hervorgehen müssen. Die Blutgruppe AB kommt ausschließlich bei Rassen vor, in denen auch die Blutgruppe B existiert. Sie ist gegenüber der Blutgruppe A rezessiv und gegenüber der Blutgruppe B dominant, d.h. sie kann sowohl homozygot (AB/AB) als auch heterozygot (AB/B) vorkommen. Man vermutet, dass es sich bei der Blutgruppe Ab um ein drittes handelt, das auf dem gleichen Lokus des Bluttypengens vorkommt, und das sie gesondert vererbt wird. Bei einer biochemischen Untersuchung wurde festgestellt, dass die Blutgruppe AB weniger stark auf das Anti-A-Serum reagiert als die Blutgruppe A und auf das Anti-B-Serum etwa so stark reagiert, wie die Blutgruppe B. Dies bedeutet, dass Jungtiere mit der Blutgruppe AB, die von einer Mutter mit der Blutgruppe B geboren wurden, ein ähnlich hohes Risiko haben eine Neonatale Isoerythrolyse zu bekommen, weil die starken Iso- oder Alloantikörper der Mutter die Blutgruppe AB ebenfalls erkennen und die roten Blutkörperchen zerstören. Von einer amerikanischen Forschungsabteilung wurden zur Feststellung der Vererbung der Blutgruppe AB mehrere Verpaarungen durchgeführt, die folgende Nachkommen hervorbrachten:
 
Kater der Blutgruppe AB (genotypisch AB/B) X Kätzin der Blutgruppe B >>> Nachkommen mit den Blutgruppen AB und B in einem Verhältnis von 1:1
Kater der Blutgruppe AB (genotypisch AB/B) X Kätzin der Blutgruppe A (genotypisch A/B) >>> Nachkommen der Blutgruppe A (genotypisch A/B oder A/AB), der Blutgruppe AB (genotypisch AB/B) und der Blutgruppe B (B/B) in einem Verhältnis von 2:1:1
Kater der Blutgruppe AB (genotypisch AB/B) X Kätzin der Blutgruppe AB (genotypisch AB/B) >>> Nachkommen der Blutgruppe Ab und B in einem Verhältnis von 3:1
Kater der Blutgruppe A (genotypisch A/AB) X Kätzin der Blutgruppe A (genotypisch A/B) >>> Nachkommen der Blutgruppe A (genotypisch A/A, A/B oder A/AB) und AB (genotypisch AB/B) in einem Verhältnis von 3:1

Bei zwei Verpaarungen mit Elterntieren der Blutgruppe A, die bei einem Züchter und nicht in der Universität erfolgten, kamen in einem Wurf Nachkommen aller drei Blutgruppen zur Welt, was die Theorie von einem dritten Allel umstoßen würde und nahelegt, dass für die Vererbung der Blutgruppe AB mehr als nur eine genetische Grundlage vorliegen müßte. Bei diesen Verpaarungen kann eine Fehlfeststellung der Elterntiere oder eine Mehrfachdeckung (Kätzin wurde während ihrer Rolligkeit von mehreren Kater gedeckt) jedoch nicht ganz ausgeschlossen werden. Ein ähnliches Phänomen wurde auch in Australien festgestellt, als aus einer Verpaarung von Katzen mit den Blutgruppen AB und B, in einem Wurf ebenfalls Nachkommen mit allen drei Blutgruppen hervorgingen.
 
Häufigkeit der verschiedenen Blutgruppen
 
Tatsache ist, dass es bestimmte Rassen gibt, bei denen die Blutgruppe B und/oder AB überhaupt nicht vorkommt und andere Rassen bei denen diese Blutgruppen häufiger bis oft vorkommen. Studien über die Häufigkeit der Blutgruppe AB liegen im Moment nicht vor. Es ist jedoch bekannt, dass die Blutgruppe AB nur bei Rassen vorkommt, bei denen neben der Blutgruppe A auch die Blutgruppe B vorkommt.
 
Die folgende Auflistung wurde aus einem Artikel von Dr.med.vet. Urs Giger aus dem Internet entnommen:
 
1 bis 5 % Typ B Blut: Main Coon, Manx, Norwegische Waldkatzen.
10 bis 20% Typ B Blut: Abessinier, Scottish Fold, Perser, Japanese, Bobtail, Birma, Somali.
25 bis 50% Typ B Blut: British Kurzhaar, Devon Rex, Cornish Rex.

Für den Züchter bedeutet das Wissen um die Blutgruppen seiner Tiere und der Blutgruppen-Prozentsatz seiner Rasse, dass er mit dieser Kenntnis mit seinen Zuchttieren gezielter züchten und eine Blutgruppenunverträglichkeit wie z.B. die Neonatale Isoerythrolsye verhindern kann. Für den Katzenliebhaber bedeutet das, dass er im Falle einer notwendigen Bluttransfusion ( Unfall, Operation o.ä.) eine Bluttranfusionsreaktion (Blutgruppenunverträglichkeit) abwenden könnte.
 
Neonatale Isoerythrolyse und Absterben von Schwanzspitzen
 
Solange sich die Jungtiere noch im Mutterleib befinden, besteht absolut keine Gefahr für die Kleinen. Sie werden zwar über die Plazenta von der Mutter versorgt, Antikörper können jedoch aufgrund der zelligen Auskleidung der Plazenta nicht oder nur in unbedeutendem Umfang an den Fötus gelangen. Die Kitten kommen zunächst gesund zu Welt und..........
 
sterben dann plötzlich ohne irgendwelche Anzeichen innerhalb des ersten Lebenstages (perakute Neonatale Isoerythrolyse).
hören während der ersten drei Lebenstage auf zu säugen und kümmern; ihr Urin ist bräunlich-rot. Sie können an Gelbsucht und/oder Anämie erkranken; kümmern weiter und sterben innerhalb der ersten Lebenswoche (akute Neonatale Isoerythrolyse).
säugen weiter, gedeihen gut, ohne irgendwelche Anzeichen und können innerhalb der ersten und zweiten Woche eine Nekrose (Absterben) der Schwanzspitze erleiden (subklinische Neonatale Isorythrolyse).

Die Erklärung hierfür liegt im Kolostrum der Muttermilch, über das das Immunsystem der Mutter an die Jungtiere weitergegeben wird. Leider gelangen hierdurch auch die mütterlichen Antikörper über die normale Nahrungsaufnahme ins Blut der Jungtiere. Es besteht jedoch nur Gefahr, wenn die Mutter die Blutgruppe B und die Jungtiere die Blutgruppe A oder AB haben. Wegen der starken Iso- oder Alloantikörper von Katzen mit der Blutgruppe B gegen die Blutgruppe A werden die roten Blutkörperchen der Jungtiere von den mütterlichen Antikörpern gebunden und verklumpen. Diese Verklumpung kann eine Blutarmut (Anämie), eine Ausscheidung von Eiweißen (Proteiden) im Harn, die eine Farbveränderung eingehen können (Chromoproteinurie), eine Nephropatie (Nierenerkrankung) und andere organische Krankheiten hervorrufen und eine Gerinnung innerhalb der Gefäße verursachen. Der Stoffwechsel wird dadurch zunächst empfindlich gestört und kommt dann völlig zum Erliegen. Das Kitten stirbt auf langsame und schreckliche Weise.
 
Wie kann man eine Neonatale Isoerythrolyse verhindern??
 
Sichbare Anzeichen für die Neonatale Isoerythrolyse ist eine dunkle, bräunlich-rote Einfärbung des Urins (Pigmenturie) und eine Gelbsucht. Eine sofortige Entfernung der betroffenen Tiere von der Mutter und eine Handaufzucht oder eine weitere Ernährung durch eine A-Amme über einen Zeitraum von 24 bis 48 Stunden kann erfolgreich sein und das leben des Jungtieres retten, die Sterblichkeit der Jungtiere ist jedoch sehr hoch, wenn die ersten klinischen Anzeichen für die Neonatale Isoerythrolyse aufgetreten sind. Eine Transfusion aus gereinigtem Blut der Blutgruppe B während der ersten drei Lebenstage oder kurz danach eine Transfusion mit Blut der Blutgruppe A kann ebenfalls helfen. Dies ist auch der Hauptgrund dafür, warum es vor allem für einen Züchter von immenser Wichtigkeit ist, die Blutgruppen seiner in der Zucht befindlichen Katzen zu kennen. Falls doch einmal z.B. eine Verpaarung eines katers mit der Blutgruppe A und einer Kätzin der Blutgruppe B vorgekommen ist, dann sollte man die Kitten unmittelbar nach der Geburt - in jedem Falle vor der ersten Aufnahme der Muttermilch - von der Mutter trennen und die Jungtiere für einen Zeitraum von etwa 24 Stunden entweder von Hand füttern, oder sie bei einer Amme (eine anderen Kätzin mit der Blutgruppe A, die zeitgleich Jungtriere säugt) säugen lassen. Danach besteht für die Jungtiere keine Gefahr mehr, weil die mütterlichen Antikörper die Darmwände der Jungtiere nicht mehr passieren können. Von verschiedenen Instituten wird angeraten, vor der ersten Nahrungsaufnahme der Neugeborenen Blut aus der Plazenta jeden Jungtieres zu entnehmen, und über ein Testkartenverfahren zu testen. Die Jungtiere mit der Blutgruppe B kann man dann bedenkenlos der Mutter zurückgeben. Die Jungtiere mit der Blutgruppe A oder AB sollten man die nächsten 24 Stunden von der Mutter trennen.
 
Blutgruppenbestimmung
 
In Deutschland gibt es mehrere Labors, die eine Blutgruppenbestimmung vornehmen (die Aufzählung hier erhebt keinen Anspruch auf Villständigkeit). Für eine Blutgruppenbestimmung nimmt der Tierarzt Blut ab und gibt dieses in ein EDTA-Röhrchen, verschließt dies luftdicht und schickt es an eines der nachstehend genannten labors. Dort wird dann ein sogenannter Hämagglutinintest durchgeführt, mit dem anhand der Verklumpung der roten Blutkörperchen die Blutgruppe bestimmt werden kann. Man läßt das eingeschickte Blut der Katze mit Antiseren reagieren, die gegen die jeweils mögliche Blutgruppe gerichtet ist. Bei der Reaktion auf das Antiserum wird eine Verklumpung der roten Blutzellen sichtbar. Das Blut der Blutgruppe A reagiert mit dem gegen die Blutgruppe B gerichteten Antiserum, die Blutgruppe B gegen das gegen die Blutgruppe A gerichtete Serum und die Blutgruppe AB reagiert auf beide Antiseren, weil es die beiden merkmale der Blutgruppe A und B trägt. Um eine falsche Reaktion auszuschließen, werden zusätzlich noch alle Proben mit einer Kontrolllösung vermischt. Dieser Vorgang darf dann keine Verklumpungen ergeben. Hier in Deutschland werden solche Blutgruppenbestimmungen u.a. auch vom labor für Klinische Diagnostik Gmbh Laboklin, in Bad Kissingen, von medpharm in Augsburg, von Vetlab in Lahr durchgeführt.
 
Testkartenverfahren
 
Bis vor kurzem war die Bestimmung der Blutgruppen bei Katzen nur Speziallabors vorbehalten. Zwischenzeitlich sind Testkarten erhältlich, die das Verfahren vereinfachen und auch in Notfallsituationen eine rasche Blutgruppenbestimmung ermöglichen. Dieses Verfahren ist einfach durchzuführen und zuverlässig, wenn es gemäß den Anweisungen durchgeführt wird. Die Testkarten basieren auf einer Agglutinationsreaktion, die auftritt, wenn die roten Blutkörperchen auf ein Anit-A-Serum oder auf eine Anti-B-Lösung reagieren. Die Reaktionsfelder der Testkarte sind mit den entsprechenden Substanzen beschichtet. Man gibt 0,4 ml (etwa ein Tropfen Blut) auf die beiden mit Typ A und Typ B gekennzeichneten Reaktionsfelder verreibt diese mit einer Lösung und nach bereits 15 bis 30 Sekunden ist da Ergebnis deutlich ablesbar. Bei einer deutlichen Verklumpung auf dem Reaktionsfeld Typ A hat die Katze die Blutgruppe A, bei einer Verklumpung auf dem Reaktionsfeld B hat die Katze die Blutgruppe B. Bei einer Verklumpung auf beiden Reaktionsfeldern hat die katze die Blutgruppe AB. Auf dem Autokontrollfeld darf es niemals zu einer Reaktion kommen. Die Testkarten kann man beim Tierarzt erhalten b.z.w. bestellen, und im Falle einer eingetretenen "Risikoverpaarung" könnten die neugeborenen mit der Blutgruppe A und AB aufgrund der raschen Möglichkeit der Blutgruppenbestimmung noch vor der ersten Aufnahme der Muttermilch von der B-Mutter getrennt werden, um eine Neonatale Isoerythrolyse zu verhindern und die Neugeborenen mit der Blutgruppe B könnten bei der Mutter belassen werden. Auch bei einem Notfall könnte das Spender- und das Empfängerblut sehr schnell ermittlet und eine Blutgruppenunverträglichkeitreaktion bei der Verabreichung einer Transfusion vermieden werden.
 
Blutgruppen sind keine Krankheit
 
Abschließend wäre noch zu sagen, dass es ganz wichtig ist, zu wissen, dass es sich bei den Blutgruppen um keine Krankheit handelt. Es gibt Stimmen innerhalb von Züchterkreisen, die der Meinung sind, das "B" mit dem Wort "BÖSE" gleichzusetzen ist und dass Tiere mit der Blutgruppe B aus der Zucht genommen werden sollten. Dies ist absoluter Nonsens! Es gibt keinen Hinweis darauf, dass irgendwelche Krankheiten, Defekte o.ä. mit dem Vorhandensein der Blutgruppe B in Verbindung gebracht werden könnten. Es gibt außerdem Katzenrassen, bei denen ohne erheblichen Genverlust die Blutgruppe B nicht mehr "herausgezüchtet" werden kann. Deshalb ist es für die Züchter um so wichtiger, um die Blutgruppen ihrer Tiere zu wissen, damit auch weiterhin die Vielfalt und die Gesundheit der verschiedenen Katzenrassen fortbestehen kann.

Quelle:
Britisch Kurzhaar aus Bullerbue

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