Ein junges Kätzchen zu einer älteren Katze holen. Zusammenführung. Eingewöhnung.

Beiträge aus dem Katzenforum mit Ratschlägen zu Eingewöhnung.

Ein Kätzchen wurde zu einer erwachsenen Katze (bis jetzt Einzelkatze) geholt. Was nun?

"... Zuerst einmal würde ich das kleine Kätzchen allein halten. Schondamit es den "Stallgeruch" seiner neuen Menschen annimmt. (Einegebrauchte Decke kann zum Geruchsaustausch gute Dienste leisten)Schließlich soll sich ja dadurch auch klären, ob es irgendwelcheversteckten Krankheiten mitbringt. Dann ist ganz wichtig, die schonvorhandene Katze zu verwöhnen, damit sie die Neuankunft mit etwasPositivem verbindet. Die beiden wittern sich sowieso und wenn siefauchen ist das vornehmlich ein Zeichen von Stress. Frei nach demMotto: Tu mir nix, ich bin gefährlich! Zuerst einmal ist für die großeKatze jemand in ihr Territorium eingedrungen. Das ist nichts Positives.Sie kann den Nutzen eines Spielkameraden überhaupt nicht erkennen....Ein bisschen Katzenminze auf die Seite der Tür ihrer "alten" Miezeentspannt die Lage, denn sie wird diesen Platz sicher häufig aussuchen.Fauchen, Knurren und einen dicken Schwanz machen sind normal!
Schildert der vorhandenen Mieze die Vorteile eines Gefährten. Achtetdarauf, dass die Stimme ruhig und freundlich ist. Hektik überträgt sichauf die Katze. Viele Streicheleinheiten sollten in dieser Zeit verteiltwerden. Wenn sich alles ein bisschen beruhigt hat, ist es ratsam dieSeiten für ein paar Stunden zu wechseln. Am Besten mit einem Helfer,damit man die Katzen gleichzeitig wechseln kann und sie sichkeinesfalls über den Weg laufen. Die neue Mieze wird auch vom Helfergetragen und die vorhandene von "ihrem Menschen". Dieses Procederesollte so oft wie möglich, immer so für die Dauer von 1-2 Stunden,wiederholt werden. Das ermöglicht beiden Parteien den Geruch und dieSpuren des anderen aufzunehmen. Wenn sie die Situation als alltäglicheingeschlichen hat, kann man wie beiläufig die Tür (unter Aufsicht) einbisschen auflassen. Beide Katzen sollten vorher ausgiebig gefutterthaben. Eine Dose gefüllt mit Centstücken und zugeklebt solltebereitliegen, falls es Probleme gibt, rappeln was das Zeug hält. Daserschreckt beide und man kann schnell eine Mieze schnappen und aus derGefahrenzone bringen. Besser wäre es, wenn man merkt, dass sich einKämpfchen anbahnt mit Spielen abzulenken. Am nächsten Tag mit demAustausch fortfahren und so weiter. Auch wenn der Neuankömmling zutrittzum Haus hat, sollte das Bett, Klo usw. im Zimmer bleiben, damit ereine Zuflucht hat. Diese Phase kann gut einen Monat oder mehr dauern,je nach Temperament der Tiere. Erwähnt den Namen der alten Katzehäufig, sprechen in ruhigem Tonfall und streicheln soviel sie will sindgute Werkzeuge. Und behandelt sie immer als Alphatier, schließlich warsie zuerst in der Familie. Der Bann ist gebrochen, wenn die Tieremiteinander fressen, sich putzen und spielen!
Herzlichen Glückwunsch, aufgrund Ihrer Liebe, Geduld und ihresVerständnisses haben sie ein neues Familienmitglied. ...versuch es dochmal mit einem Feliway-Stecker. mein Tierarzt ist davon ganz begeistert.
zusätzlich kannst du die Katzen mit Felifriend einreiben.
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beide Produkte bekommt man beim Tierarzt.

ich habe das allen meinen kitten mitgegeben, und sie waren binnen 2 Tagen an das neue zuhause mit der neuen Katze gewöhnt!  ….Ich würde dieBeiden nicht trennen.
Wichtig ist, dass die alteingesessene Katze die Nr.1 ist und auch sobehandelt wird. Die Kleine ist nun mal da und wird eben mit versorgt.Ich weiß, dass das sehr schwer ist, weil alles kleine ja soooo niedlichist und man es ständig kuscheln möchte. Aber das ist der Fehler der oftgemacht wird. Die Katze mit den älteren Rechten wird eifersüchtig undrächt sich am Neuzugang.
Viel mit Beiden spielen (sie sollen sich dazu auf den Boden setzen). ImEifer des Spieles wird die ältere Katze ihre Abneigung vergessen.
Ein Feliwaystecker kann hilfreich sein. es kann auch helfen, wenn beide Katzen etwas mit Babypuder eingerieben werden.
Viel Glück.
Über Nacht würde ich sie erst zusammen lassen, wenn alles in Ordnung ist.
Notfalltropfen im Trinkwasser sind zu empfehlen."


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