Gegen FIP impfen?


Eine Frage sollte man anfangs erst einmal stellen und die Antwort darauf ist die in meinen Augen wichtigste in Bezug auf die Impfung gegen FIP: Kann die Impfung angesichts der hohen Durchseuchung mit Corona überhaupt etwas bringen?

Professor Niels Pedersen äußerte sich dazu in Düsseldorf, und zwar sehr klar: "Die FIP-Impfung ist absolut harmlos, sie bringt den Tierärzten und der Pharmaindustrie Geld und siehat keinen Sinn."  Trotzdem möchte ich auch hierzu noch ein paar Sätze sagen. Sollte man unbedingt impfen wollen, müssen unbedingt ein paar Dinge beachtet werden:  Die Grundimmunisierung besteht aus zwei Impfungen. Bei Katzen unter 16 Wochen sollte die Impfung nicht eingesetzt werden. Die Katzen sollten aber auch nicht älter sein als 16 Wochen. Die Zweitimpfung sollte im Alter von 20 Wochen erfolgen. Danachist eine jährliche Boosterimpfung notwendig.  Grundsätzlich sollte niemals eine Impfung ohne vorherigen Test erfolgen und es sollte niemals geimpft werden, wenn die Katze in ihrem Leben schon einmal Kontakt zu Coronaviren hatte.
Hierbei ist zu beachten, dass die Tests mit
extremer Vorsicht interpretiert werden sollten
Zwei Faktoren sind dabei zu beachten:

Eliminierung des Virus

Eine Katze kann den Virus eliminieren und in Folge dessen, wieder Coronaviren-Titer "frei" werden. Ich habe hier mit Simba den lebenden Beweis: Er sollte in 2002 wegen FIP eingeschläfert werden (Titer 1:400). In 2003 und 2004 habe ich den Titer jährlich bestimmen lassen. Er lag bei 1:800 und war somit gestiegen. In 2005 habe ich aufgrund von einer schweren Erkrankung den Titer zwei mal (Februar und Juli) nachbestimmen lassen. Simba ist "NEGATIV". Selbstverständlich darf er -gehen wir davon aus, daß ich eine Impfung wollte - nicht mehr geimpft werden. Denn er hatte ja bereits Kontakt zu den Viren. Er hat sie lediglich eliminiert, was aber keinen Unterschied mehr macht. Wer bereits Kontakt zum Virus hatte darf nicht mehr geimpft werden. Gesetzt den Fall, ich würde Simba nun vermitteln, weiß der nächste Besitzer ja vielleicht gar nichts von dem früheren Titer. Er geht also nun von "Negativ" aus nach einem Test. Eine Impfung wäre jetzt völlig überflüssig und vielleicht sogar gefährlich.

Freie Antikörper

Die Menge nachweisbarer Antikörper gegen FCoV, die im Blut einer Katze zirkulieren, korreliert nicht mit dem evtl. Krankheitsbild. Sind keine Antikörper vorhanden, schließt das eine Infektion mit FCoV nicht aus (manchmal hat eine Katze soviel Antigen im Blut, dass alle Antikörper gebunden sind und keine freien Antikörper zum Nachweis übrig bleiben). Das bedeutet, dass ein "Null-Titer" eigentlich auch gar nichts aussagenkann.  Auf keinen Fall sollten Katzen in einem Haushalt geimpft werden, in dem kurz vorher ein Tier an FIP erkrankt ist. Auch nicht geimpft werden sollten Katzen, die einem hohen Infektionsdruck ausgesetzt sein könnten (evtl. durch bereits mit demFCoV-infizierte Katzen im gleichen Haushalt).  In einer in 2002 durchgeführten Studie der Universität Giessen hat sich gezeigt, dass gegen FIP geimpfte Katzen, die einem hohen Infektionsdruck ausgesetzt wurden, eher an FIP erkrankten, als Katzen, die keinen Impfschutz hatten.  Wenn eine Katze vor der Impfung schon einmal Kontakt mit Coronaviren hatte, ist das Erkrankungsrisiko noch höher. Dies wurde von Prof. Dr. Lutz bei einem Vortrag beim Paul-Ehrlich-Institut in Langen bestätigt. In einer Studie wurden die Katzen nach Titerbestimmung geimpft. Folgendes Ergebnisl ieferte die Studie: Katzen mit Titer < 1.25 wurden geimpft: 

Sterberate trotz Impfung während der Studie: 3,3%

Katzen mit Titer =1:100 oder höher:
Sterberate trotz Impfung während der Studie: 10,7% In drei älteren Studien wurden in Bezug auf die Wirksamkeit verschiedene Ergebnisseerzielt:  Studie in 1991: Wirksamkeit der Imfpung 80%
Studie in 1994: Wirksamkeit der Impfung 50%
Studie in 1995: keine Wirksamkeit Ergänzen möchte ich auch noch, daß nach Dr. Addie (1995) vermutet wird, daß das Erkrankungsrisiko nach einer FIP-Impfung zwar unter experimentellen, aber nicht unternatürlichen Bedingungen zu beobachten ist. Letztlich muß jeder selbstentscheiden, ob er seine Katze impfen läßt. Mir persönlich reicht eine Vermutung jedoch nicht aus, wenn der Schaden in experimentellen Studiennachgewiesen werden kann.
www.catgirly.de

http://www.catgirly.de/Krankheiten/FIP/index.htm

http://www.odo.in-berlin.de/mini-FIP-FAQ.html

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