Tierkommunikation

Hallo,

ich möchte hier einmal Tierkommunikation aus meiner Sicht vorstellen.
Ich möchte keinen überzeugen. Jeder kann glauben was er will.
Ich betone:
Das sind alles nur Ratschläge. Das ist kein MUST, da ist überhaupt kein Zwang.Dafür gibt es auch keine Garantien, dass immer alles funktioniert oder richtigist. Jedes Tier ist anders und kann aus anderen Gründen, z.B. Vorgeschichte,anders reagieren. Genau wie Menschen. Ich erzähle aus meiner Erfahrung, ich habe die Tierkommunikation von Anna Evansgelernt.

Wie nehm ich Kontakt auf?
Ich brauch ein rezentes Foto, den Namen des Tieres (Rufnamen!! nicht dass derHund Miko heißt und Fred gerufen wird) und deine Frage. Die Frage sollte ineiner einfachen Sprache sein, und positiv. (keine Negationen enthalten) DieAugen des Tieres sollen nicht reflektieren auf dem Foto.

Dann versetze ich mich in Meditation in den Alphazustand, wo ich einen Ort hab,wohin ich das Tier rufe. Mit "rufe" mein ich wirklich"rufen". (das läuft alles im Unterbewusstsein ab, von aussen siehtman nichts, ausser dass ich die Augen zu hab).

Dann stell ich dem Tier meine Frage. Und das Tier antwortet, manchmal inBildern, manchmal in einem Geschmack, einem Geruch, ein Wort, oder einen Satz,in einem Gefühl oder Schmerz. Manchmal ist es auch alles zusammen. Dann bedankeich mich bei dem Tier und verabschiede mich und dann hör ich mit der Meditationauf. Dann schreib ich mir alles auf, und dann sag ich dem Besitzer was ich alsBilder oder sonstiges erhalten habe. (Eigentlich sollte ich das interpretieren,was ich krieg, mach ich aber nicht, weil ich denke, dass der Besitzer mehrdamit anfangen kann, wenns nicht interpretiert ist.)

Das Ganze spielt sich auf einer Ebene ab, die energetisch ist. So wieRadiowellen, man sieht nichts, aber wenn ein Empfänger da ist und ein Sender,dann kann man was hören. Oder Strom, geht auch von a nach b, man sieht abernichts, riecht nichts, hört nichts, weiß aber, dass er da ist.

Wieso kann man besser in Meditation mit einem Tier sprechen?

Das Tier hat Gehirnströme, die ruhig und rund sind, Alphawellen. Wenn das Tierallerdings gehetzt, gestresst würden wir sagen, ist, dann hat es Beta-wellen,die sind eckiger, schneller.

Der Mensch hat Beta-wellen als Gehirnströme. Wenn wir gerade einschlafen odervorm Fernseher liegen, dann entspannen wir uns, und haben dann auchAlpha-wellen.

Wenn wir nun lernen, uns bewußt in diesen Alphazustand zu versetzen, durchMeditation, dann können wir auf dieser Ebene leichter kommunizieren mit denTieren.

Deshalb haben Reiter manchmal Probleme mit ihren Pferden, wenn sie selbstaufgeregt sind, oder der Hund dreht durch, grad wenn Besuch kommt, weil wirnervös sind.
Wenn wir aber "relaxed" sind, kommen die Tiere gern zu uns, wenn sienicht gerade beschäftigt sind. Weil wir uns dann ihrer Ebene annähern. Das ist aber nicht so zu verstehen, dass wir uns "runter lassen zu denTieren" oder die Tiere mehr wert sind.
Es ist ein gegenseitiges respektieren und danken. Nehmen und bekommen

Bei dieser Meditation sollte (ich spreche jetzt aus meiner Erfahrung, anderehaben da vielleicht was anderes erlebt) meiner Meinung nach, kein anderes Tierim Raum sein. Warum?

Weil dieses andere Tier ja auch merkt, wenn man sich auf die Alpha-Ebenebegibt, und dann zu uns kommt. Das stört dann beim Meditieren. Man ist nichtmehr konzentriert.

Es kann dann zu Verwechslungen kommen.

Oder das Tier, mit dem man spricht, bekommt Angst, weil "noch einer"da ist. (z.B. eine Rennmaus spricht nicht in Anwesenheit einer Katze)

Wie kann ich zu Hause besser mit meinem Tier "sprechen"?
Benutze lieber keine Negationen. Tiere verstehen das Wort "nicht"nicht. Sie hören den Tonfall und wissen: das darf ich jetzt nicht.

Aber wenn ich sage: Mach dein Geschäft nicht auf dem Teppich. und ich denke(unweigerlich) an das Bild vom Geschäft auf dem Teppich, dann sagt sich derHund: Ok, sie will dass ich das Geschäft aufm Teppich mache. Und weiss dannnicht, wieso man nachher schimpft.

Am besten: immer eine Alternative anbieten.
Bei unserem Beispiel:
Mache dein Geschäft bitte im Garten, und dann bewußt an den Garten denken, undan den Hund, wie er im Garten macht.

Aus dem Nähkästchen:

Eine Frau war immer sauer, dass ihr Hund die Türen zerkratzte. Den ganzen Tagan der Arbeit dachte sie daran, wie der Hund jetzt die Türen zerkratzte unddachte: Der wird doch hoffentlich NICHT die Türen zerkratzen.
Abends, wenn sie nach Hause kam, war die Haustür so zerkratzt, dass sie eineneue bestellen musste.

Diese Frau war bei uns im Kursus. Sie hat dann ihrem Hund "gesagt",ich komme wieder, ich möchte, dass du solange auf mich wartest und spielst mitdeinem Spielzeug. Den ganzen Tag hat sie das Bild im Kopf gehabt, vom Hund, dermit dem Spielzeug spielt.

Und sie hat auch nie mehr eine neue Haustür kaufen müssen...

Mein Tier ist entlaufen. Was kann ich selbst tun (mit Tierkommunikation)?

Ich kann meinem Tier zeigen, wo ich stehe, in dem ich ihm Bilder zeige. z.B.ich zeige das Bild von mir auf einer Wiese, oder von mir bei einem Turm)

Ich kann meinem Tier ein Bild zeigen, wie es nach Hause kommt. Ich denke bewußtdaran, was dann passiert, wenn es nach Hause kommt. Wie ich es dann in Empfangnehme, wie ich durch sein Fell streichele, wie es extra Leckeri bekommt, wiewir schmusen...

Ich kann mich beruhigen, dann kann ich die Bilder besser senden. (Das ist daswahrscheinlich Schwerste an dem Ganzen)

Ich achte darauf, keine negativen Bilder zu schicken. (Das ist auch schwer)Also keine Bilder: hoffentlich ist es nicht...Es wird ja wohl nichts... Ichachte also auf meine Gedanken.

Das ist natürlich keine Garantie. Aber es KANN helfen.

Mein Tier hat eine panische Angst vorm Tierarzt.
Was tun?

Nicht so toll ist, wenn sie sagen : Es passiert ja gar nichts, ist alles halbso wild. (in einem Baby-betudelden Tonfall)
Dann nehmen Sie, aus der Sicht des Tieres, seine Gefühle nicht ernst. Das Tier KANNnicht wissen, was beim Tierarzt allespassieren wird.

Erklären Sie sachlich und einfach, was gemacht werden wird. (Falls Sie daswissen.) Erklären Sie, dass der Arzt vielleicht nach dem Gebiss kuckt (denkenSie währenddessen auch daran, wie der arzt dem Tier den Mund öffnet) oder dergleichen.

Konzentrieren Sie sich, ruhig zu sein und zu bleiben beim Tierarzt. (OhneWorte!) Dann merkt auh das Tier, Sie haben keine Angst und sind nicht nervös.Das Tier vertraut ihnen. Also kann es auch ruhig werden.

Das ist auch hier keine Garantie. Wir gehen ja auch manchmal nicht so gern zumArzt.

Mein Tier mag keine Pillen.
Was tun?

Geben und nehmen. Zeigen Sie ihrem Tier, was Sie als Gegenleistung tun werdenoder was es bekommt, wenn es jetzt die Pille schluckt. Und halten Sie sichBITTE auch an diesen Pakt.
Tiere mögen es genau so wenig wie Menschen, übers Ohr gehauen zu werden.
Natürlich lädt man das Tier ein, mit einem zu sprechen. Es kann nämlich sein,dass das Tier mit etwas völlig anderem beschäftigt ist oder gar nicht will. Dasmuss man dann respektieren.

Jetzt zu den Risiken für den TK:

Es hat keinen Sinn, mit einem Tier zu kommunizieren, wenn man selbst krank ist.(Grippe, Schnupfen, usw)
Erstens schwächt man sich zusätzlich, zweitens riskiert man, nicht dievollständige Nachricht zu erhalten. (Wenn man Schnupfen hat, kann man z.B.nichts riechen oder schmecken)

Wenn man "was anderes" im Kopf hat, was Wichtiges, oder Ärger, dannnützt es auch nichts, dann ist man nicht konzentriert und ist leicht ablenkbar.

Man sollte nicht zu dem Tier sagen "Lass mich fühlen, was du fühlst".Das ist erstens hochmütig, weil man nie genau das fühlen kann, was ein andererfühlt. Zweitens ist es SEHR gefährlich, weil das Tier etwas erlebt haben kann,das man nicht weiss und wir körperlich und psychisch Schäden davon ziehenkönnen.
Wie ein Kollege dazu sagte: Greife nie ins Feuer. Gucken ja, aber nie reinfassen.

Man sollte es schon trainieren, am Anfang. Übung macht den Meister, wieüberall. Man ist nicht immer sicher am Anfang, man liegt auch manchmal falsch,man traut sich nicht so viel zu.
Deshalb ist es auch sinnvoll, mit einer Fliege oder einem Marienkäfer zusprechen, dann langsam den Schwierigkeitsgrad zu steigern, bevor man sich anrichtig schwierige Fälle rantraut.

Interpretation, eine gefährliche Erfindung des Verstandes
Wenn man als TK gerade mit einem Tier spricht, schaltet man den Verstandkomplett aus. Also nicht, wenn man ein Bild erhält, dann anfangen zu fragen,was könnte das sein, es ist so und so... das macht nämlich denGesprächspartner, das Tier, durcheinander. Wenn man bei dem Tier ist, sollteman sich wie eine Filmkamera verhalten, alles aufnehmen, kein Kommentar.

Dadurch, dass wir interpretieren, verändern wir die Nachricht. Wir verändernes, indem wir mit unserem "allzu" menschlichen Verstand denwirklichen Sinn der Nachricht mit unserer Realität vergleichen oder mit unsererGeschichte. Wir interpretieren etwas "rein", was da vielleicht garnicht war.
Da kommen die meisten Fehler her, bei TKs. (Ja, auch TKs machen Fehler, so wieder Rest der Menschheit. )

Wie kann man dem entkommen?
Sehr schwer, denn man muss alles hinter sich lassen, was man kennt und denVerstand komplett ausschalten. D.h. nicht mehr "denken". Dazu mussman sich sehr konzentrieren

Mit verstorbenen Tieren kommunizieren?? Geht das denn?

Ich erzähle mal das, was unsere TK-Lehrerin uns darüber erzählt hat:
Eine Dame, die ihr mal auf dem Flur begegnet ist, hat ihr ein Foto in die Handgedrückt hat und gesagt hat, sprechen Sie bitte mit meinem Hund.
Später hat sie dies dann auch getan. Als sie so mit dem Hund kommuniziert,erzählt ihr dieser ganz sachlich, wie er von einem Lastwagen überfahren wordenist. Daraufhin hat sich die TK-Lehrerin ziemlich erschreckt.
Sie hatte nicht geglaubt, dass man überhaupt mit verstorbenen Tieren sprechenkann.

Die TK-Lehrerin (übrigens Anna Evans) hat uns ausdrücklich gewarnt, dass essehr schwer ist, mit verstorbenen Tieren zu sprechen und dass es auch nichtungefährlich ist. Weil es meistens mit einem starken Trauerschmerzzusammenhängt.

Wie kann man feststellen, in der Tierkommunikation, ob ein Tier bereitsverstorben ist oder noch lebt?

Es gibt da keine Sicherheit. Ein Indiz ist, dass das Tier von seinem eigenenTod berichtet. Ein anderes, dafür dass es lebt, ist Hunger bzw. Durst.

(Natürlich muss ein TK dafür sorgen, dass er selbst keinen Hunger, bzw. Dursthat, bevor er mit Meditieren anfängt. Genau so verhält es sich mit engerKleidung oder unbequemer Sitzgelegenheit. Man sollte ruhig sitzen, bequem, aberauch nicht zu bequem, d.h. nicht liegen. Nicht zu warm, nicht zu kalt. Alleswas ablenken könnte, sollte weg. Kein Handy, kein Telefon, keine Klingel. ) Wie lange dauert eine Kommunikation?

Das hänkt ganz davon ab, ob man trainiert ist abzuschalten. Am Anfang rechnetman ungefähr eine Stunde. Mit der Übung wird´s kürzer, geht´s schneller indiesen Alpha-zustand hinein zu kommen. Das hänkt von der Frage ab. Wenn die Frage zu einem Dialog verleitet, dauert eslänger.
Das hänkt von äußeren Gegebenheiten ab. Meditiere ich in meinem gewohntenUmfeld, oder bin ich "im Außendienst". (auf der Suche nach einemTier, z.B.)

Arrogante Tiere, gibt´s das??
Ja, das kann vorkommen. Genau wie bei uns Menschen, sind auch nicht alle Tierereinen Herzens. (Es kommt allerdings weniger häufig vor als beim Menschen.)
z.B. sind Wespen im Allegemeinen arrogant, fühlen sich immer im recht undlassen nicht mit sich diskutieren.
Fall:
Wespennest im Rolladenkasten
TK hat versucht, die Wespen dazu zu überreden, in eine andere"Wohnung" zu ziehen. Wespen:NO WAY. Da musste dann doch die Feuerwehr kommen.
Wenn man als TK das Foto des Tieres bekommt, sollte man sich drei guteEigenschaften, die dieses Foto ausstrahlt, aussuchen, in drei Worten. DieseEigenschaften sollte man in Gedanken behalten, wenn man nachher mit dem Tierredet.

Wie reagieren die Tiere auf die Tierkommunikation?
Die meisten Tiere sind erstaunt und glücklich, dass jemand in ihrer Sprache mitihnen spricht und sind froh, dass ihre Besitzer sich diese Mühe gemacht habenund sie verstehen WOLLEN.
Kann man vielleicht damit vergleichen: Stellen Sie sich vor, ihre ganze Familiespricht chinesisch, nur Sie nicht. Und jetzt hat jemand sich ein Wörterbuchgekauft um mit Ihnen zu reden. Das ähnelt dem Gefühl der Tiere.

Es ist am Anfang gut, wenn man dieses Netz der TKs (baut sich während derSeminare auf, Adressentausch und so weiter) auch benutzt. Dann kann man immereinen Kollegen fragen: Ich hab etwas rausgefunden, bin mir aber nicht sicher,kannst du mal Kontakt aufnehmen und mir nachher sagen, was du gefunden hast?(Wenn das in einer Gruppe zu 5 stattfindet, und alle ziemlich das Gleichefinden, ist es eindeutiger und sicherer.)

Rangkämpfe bei Tieren:
Bei Rangkämpfen kann auch der beste TK nichts machen. Diese Kämpfe und Gesetzegehen nur die Tiere was an und nur sie verstehen sie auch. Das müssen wirrespektieren. Wir können nicht von Tieren verlangen, dass sie unseren Regelndes Zusammenlebens folgen.
(Bei Katzen beispielsweise ist ein kastrierter Kater die unterste Kaste undkommt an allerletzter Stelle.
In einem Teich hat ein Graureiher regelmässig gefischt. Die Frau hat mit ihrenGoldfischen geredet und gesagt: Ihr müsst euch verstecken. Die Fische: Wieso?Wenn manche von uns sterben, haben die anderen genügend Platz um zu wachsen.)

Wenn wir keine Wahl haben..
Manchmal können wir den Tieren keine Alternative anbieten.
Viele Tiere finden den Gedanken der Sterilisation schrecklich, weil ihnen dereinzige Sinn ihres Leben, nämlich sich fortzupflanzen, genommen wird. Wenn wiraber nicht abertausende Haustiere haben wollen, kommt man um eine Sterilisationnicht herum. Dann können wir den Tieren nur dankbar sein, dass sie wenn auchwiderwillig oder von uns aufgezwängt, diese Entscheidung akzeptieren. Wirsollten den Tieren dann dankbar sein (und das auch zeigen), denn sie schenkenuns das Allergrößte in ihrem Leben, dieses Opfer bringen sie.

Einschläfern...
Die meisten Tiere, die wirklich in einem gesundheitlich so angeschlagenemZustand sind, dass man sie einschläfernlassen muss, akzeptieren diese Entscheidung, wenn auch nicht ohne Angst undTrauer.
Es sollte trotzdem eine "Wenn es in keiner Weise anders geht" - Entscheidungbleiben.

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Corinne

Beitrag vom 05.09.2007

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